Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 13 Sep 2019 13:32

Grundsätzlich ist der Mensch in seinem Streben hochgradig manipulativ. Alles was wir am Ende egobasiert entscheiden dient manipulativen Zwecken, denn der Entscheid selbst ist bereits die erste Form einer Manipulation. Lediglich das freie Denken, welches weiss was es will und dennoch den fremden Willen ebenso zulässt; dieses freigeistige Begehren ist sich der Manipulation entziehend, kann sich überhaupt symbiotisch in Gleichmut üben. Diese verurteilende, abwertende und in sich manipulationsbehafteten Entscheide verstrickende, welche als Veräusserung aus niederem Geist entsprungen sind,... das führt zu einem infolge Manipulation geistigen Gefängnis mit selbst ernannten Profiteuren und Gefangenen, jedoch nicht zum freien Denken.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon thaeye » 13 Sep 2019 13:37

Ribit hat geschrieben:Grundsätzlich ist der Mensch in seinem Streben hochgradig manipulativ. Alles was wir am Ende egobasiert entscheiden dient manipulativen Zwecken, denn der Entscheid selbst ist bereits die erste Form einer Manipulation. Lediglich das freie Denken, welches weiss was es will und dennoch den fremden Willen ebenso zulässt; dieses freigeistige Begehren ist sich der Manipulation entziehend, kann sich überhaupt symbiotisch in Gleichmut üben. Diese verurteilende, abwertende und in sich manipulationsbehafteten Entscheide verstrickende, welche als Veräusserung aus niederem Geist entsprungen sind,... das führt zu einem infolge Manipulation geistigen Gefängnis mit selbst ernannten Profiteuren und Gefangenen, jedoch nicht zum freien Denken.


de mensch isch nöd per se hochgradig manipulativ, sondern er isch uf sin vorteil trimmt (systembedingt), das isch au nöd per se was schlechts wie du das vorstellsch, es brucht i de gsellschaft au en gwüsse wettbewerb vo idee und gedanke, und das denke förderet de wettbewerb.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 13 Sep 2019 13:38

thaeye hat geschrieben:schlussendlich isch negativ oder positiv eifach energie, was du mit de energie machsch , isch dir überlah. use negativem chan au sehr vill positivs erwachse. aber brucht halt chraft und willensstärchi.

Es gibt keinen absoluten Anspruch über die Form einer Energie weil positiv ist zugleich auch negativ. Es ist nicht die Form der Energie welche am Ende entscheidet wie es sich als etwas förderliches, im Sinne eines Potentials, transformiert sondern die Frage ist lediglich was man draus macht. Gut und Böse ist oft nur eine Frage der Perspektive, jedoch erst wenn diese Perspetiven in sich vereint werden entsteht aus einem begrenzten Horizont ein ganzer Himmel und jedes unserer Herzchen wird einen Stern darstellen... solange wir das Herz hochalten.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon turntablism » 13 Sep 2019 13:39

agestuffer hat geschrieben:
resuscitation hat geschrieben:chan mr bitte äs underforum mache, wo Ribit heisst und ihm nur dört Schriibzuegriff gäh?
Ich wär däfür


Ich au....

ich au...
warum lönd er eu no uf sin hafächäs druff i ? dä tolpatsch find ja no freud drah...ich han en au uf ignor gsetzt aber ebbe sini hirnverbrennte topic gsehsch leider immer no, au wenn er foe isch. das blöde ohrfigägsicht sött mer halt sperre und wider sperre und namal sperre. und alls in güdder wie sperrmüll.

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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon thaeye » 13 Sep 2019 13:40

villes isch hafechäs (will sis hirni chli matsch isch) aber amene friitig machts de namitag nah sehr erträglich. und usglernt han au ich nie. sogar vom ribitz chasch lerne.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 13 Sep 2019 13:42

thaeye hat geschrieben:
Ribit hat geschrieben:Grundsätzlich ist der Mensch in seinem Streben hochgradig manipulativ. Alles was wir am Ende egobasiert entscheiden dient manipulativen Zwecken, denn der Entscheid selbst ist bereits die erste Form einer Manipulation. Lediglich das freie Denken, welches weiss was es will und dennoch den fremden Willen ebenso zulässt; dieses freigeistige Begehren ist sich der Manipulation entziehend, kann sich überhaupt symbiotisch in Gleichmut üben. Diese verurteilende, abwertende und in sich manipulationsbehafteten Entscheide verstrickende, welche als Veräusserung aus niederem Geist entsprungen sind,... das führt zu einem infolge Manipulation geistigen Gefängnis mit selbst ernannten Profiteuren und Gefangenen, jedoch nicht zum freien Denken.


de mensch isch nöd per se hochgradig manipulativ, sondern er isch uf sin vorteil trimmt (systembedingt), das isch au nöd per se was schlechts wie du das vorstellsch, es brucht i de gsellschaft au en gwüsse wettbewerb vo idee und gedanke, und das denke förderet de wettbewerb.

Du redest hier von einer Ursache, aber am Ende kommen wir kaum aus dieser Schablone des "profitieren wollens" raus, dadurch wird unser Gedanke fast schon automatisch manipulativ.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Herr Rossi » 13 Sep 2019 13:56

Wenn das bi dir so isch denn deklarier das doch so. Verallgemeinere isch chligeischtig und vollkomme ohni Herz.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 14 Sep 2019 12:31

Man muss nicht etwas übertrieben kompetent verpacken, besser ist wenn es einfach nur kompetent IST, eine schlichte Schönheit welche sich nicht aufbläht. Das ist auch das was die Kunst ausmacht: Es kann nichts weggenommen werden aber auch nichts hinzugefügt, weil es ansonsten seine Integrität als Gesamtwerk in seiner Gesamtheit verliert.

Wenn der Mensch alles tut was er kann wird er in der Anmassung, eine Hochmut, langsam in Verblendung untergehen, der berühmte Fall nach der Hochmut, und nicht einmal bemerken an was er letzten Endes scheitert; denn an der obersten Spitze von Hochmut wird man unfähig zur Demut, das macht blind. Ich mache an der Stelle noch den Hinweis auf das Kunstwerk wo man nichts hinzufügen kann aber auch nichts wegnehmen für die zweckmässige Integrität.

Insofern ist es einem vernunftbegabten Menschen gut beraten sich in Demut, besser aber Gleichmut, zu üben. Dies erlangt er mithilfe von Ethik, gesundem Menschenverstand und goldenen Regeln. Nur so fügt er sich harmonisch ein, in ein Umfeld das sensibel und symbiotisch interagieren soll, um beständig und nachhaltig zu funktionieren.

Die Frage nach dem "dürfen" stellt sich nicht, denn sie regelt sich von selbst in diesem Naturgesetz wo am Ende keiner der es nicht von selbst regelt unbescholten wieder herauskommt.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 14 Sep 2019 16:10

Moral oder Moralapostel: Ethik ist nicht gleichzusetzen mit Moral, eher ist Moral eine gesellschaftlich definierte Form einer ethischen oder auch unethischen Vorstellung. Das Vorhandensein von Ethik in dieser Moral muss nicht relevant sein, diese Moral welche jeweils einen begrenzten Horizont darstellt, nicht jedoch als Himmel dienen kann der die Ethik trägt. Um Ethik überhaupt zu leben wird Philosophie als Hilfsmittel vorausgesetzt um den Wert dieser Ethik zu erkennen. Ebenso ist relevant wer ein Wort in die Welt setzt, also der persönliche Beziehungswert mit diesem Wortverkünder, denn je nach Ansehen eines Wortverkünders wird genau dasselbe Wort vom einten Sprachrohr als golden erachtet während es vom anderen Sprachroh als Müll wahrgenommen wird. Philosophie ohne Ethik muss keine konkret festgelegte Wertvorstellungen haben, kann auch gut und böse oder nichts davon sein, lediglich die Ethik kann einen bestimmten Wert oder Wahrheitsgehalt setzen. Mit einer persönlichen Beziehung verfahrt man eigentlich eher so wie mit einer Moral, das was man liebt sollte heilig sein, darf Herz bekommen, das was man hasst ist ganz einfach unheilig, selbst dann wenn im Endeffekt den gleichen Effekt oder Auswirkung davon ausgehend ist. Insofern kann das unmittelbar Beziehungsabhängige nicht einer Ethik dienen, höchstens einer dedizierten Moral.

Wird Philosophie mit einer Grundethik versehen, welche man als goldene Regel verstehen kann, z.B. "Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem andren zu", dann kommt die von Kant aufgestellte Theorie zum tragen, dann nämlich wirkt ein "kategorischer Imperativ" ein, was wie eine Art Befehl zu einer "ethisch korrekten" Philosophie bedeutet. Eine Philosophie muss jedoch nicht ethisch korrekt sein, deswegen kann sie auch ohne den kategorischen Imperativ ausgeübt werden, sich selbst in Absurdität, Lüge und Irrsinn verstricken.

Manche Anschauungen gehen davon aus dass die Moral eine Art gesamtheitliches ethisches Verständnis ist, also es wird als verallgemeinerte Ethik angesehen. Sowas kann es nicht geben, denn Moral ist immer individuell, solange bis nicht ein verbindlicher Standart mithilfe der Philosophie erwirkt wird. Moral ist aus meiner Sicht aufgeteilt in fatalistische Moral, welche seit Geburt naturgegeben ist und sich niemand aneignen muss als auch gesellschaftliche Moralvorstellungen welche deterministisch festgelegt werden aber je nach gesellschaftlicher Schicht stark abweichen. Die Ethik, eine Moralphilosophie oder auch die Philosophie der Moral, als solches sehe ich als ein philosophisch geschaffenes Konstrukt welches versucht diese enorm variablen deterministisch festgelegten Moralvorstellungen in einen allgemein haltbaren Rahmen zu bringen sodass eine brauchbare Gemeinsamkeit und Vereinheitlichung entsteht mit universellem Gültigkeitsanspruch, sozusagen die goldensten aller goldenen Regeln. Wie schon erwähnt braucht die Philosophie keine Ethik um zu funktionieren, die Ethik wiederum braucht sowohl eine Philosophie wie auch eine Moral.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon agestuffer » 14 Sep 2019 18:05

Herr Rossi hat geschrieben:Verallgemeinere isch chligeischtig und vollkomme ohni Herz.


Verallgemeinerä isch VOOOOOOOOOOLLLLLL Bünzlig...
Tja, Ribitsch - jetzt bischen
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 14 Sep 2019 18:50

Ein Bünzli sieht in erster Linie erst durch eine kleine Öhse, z.B. ohne Coiffeur nix los, erst danach geht er in eine Art Verallgemeinerung. Der Unterschied liegt darin dass ein Philosoph ein prismatisches Muster zum Prisma (vielflächige Geometrie) vereint, dazu formt er Tonerde zu einem Tongefäss, während ein Bünzli Silizium (aus der Erde abgetrennt) zu Glas vereint mit einer flaschenartigen (rein dem Nutzen zugewendete) Geometrie. Etwas anderes als das kann sich ein Bünzli nur noch schwer vorstellen weil das ist schon ziemlich abstrakt.

Ein Bünzli kann z.B. auch nicht ein Kuchen ohne Backpulver, Weissmehl und Zucker vereinen, auch das wäre zu abstrakt. Ist klar weil die Anschauung ist zu schätzungsweise 90% Materialistisch-Mathematisch-Rational.

Klar, Freundschaft kann er auch nur jemandem geben der nahezu gleich ist wie er, dazu fordert er exzessiv "Normalität" und "Normierung" ein.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Herr Rossi » 15 Sep 2019 07:11

Fokus auf eigen, langsam gfallt mer dini Selbschtischätzig. Einzig dini psychisch Störig dörftisch no chli meh usschmücke, über dis konservative Verhalte weiss d Welt scho gnueg. Chund scho no
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 15 Sep 2019 08:57

Die wohl älteste Weisheit ist "die Welt ist nicht gerecht, sie wird es auch niemals sein". Von diesem Standpunkt aus betrachtet kann man auch nicht selbstgerecht sein ohne im Unrecht zu sein, da sowieso nichts gerecht ist. Man kann es aber auch als angemessene oder unangemessene Funktionalität ansehen, im Versuch einem unausweichlichen Unrecht zu entkommen. Obgleich man nicht zum Recht finden wird, ein Stücklein gerechter oder unrechter ist es dennoch geworden. Es geht also immer nur um den Guten Willen, einer Sache Liebe geben, nicht darum dass etwas tatsächlich erreicht wurde.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon hanf » 17 Sep 2019 15:59

Dä Ribit chunt immer i dä erste Form is Forum, wächslet dänn zu dä Zweite Form, entregistriert sich denn wieder und fangt es Jahr später wieder vo vorne aa. :mrgreen:
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon fifi » 17 Sep 2019 17:07

Ich mache an der Stelle noch den Hinweis auf das Kunstwerk wo man nichts hinzufügen kann aber auch nichts wegnehmen für die zweckmässige Integrität.


Man stelle sich vor: Ein Künstler malt an einem Tag ein Bild an eine lange Mauer. Erklärt dann aber nachdem er seine Unterschrifft drauf gesetzt hat. Er werde dem Bild jeden Tag etwas hinzufügen, zwangsläufig wird ihm wohl irgendwann der "freespace" innerhalb des Bildes ausgehen. Ab da wird er für neues, altes übermalen müssen. Und ist das Bild am Ende seines Lebens dann fertig? Oder übernimmt ein anderer Maler das Bild und malt weiter?

Zum mensch was er macht/tut. Fazit inzwüsche zu Gottesstatus (Gentechnick/Biomechanik und so Züügs) ufgschiede, aber immer no kein Plan was er mache söll oder wos überhaupt grob söll anne gah. Immer mächtiger, schneller und keine weiss meh wos bremspedal isch. Rohstoff wird wohl nie usgha, bi jeder knappheit i de gischt. Forscher ab an tisch und e neui und oder effizienteri methode entwickled zum an rohstoff cho.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 17 Sep 2019 20:37

Nein, im einfachen Beispiel der Mona Lisa, da wäre jeder weitere Pinselstrich einer zuviel, und alles was nicht drauf ist das wäre zuwenig. Ein Kunstwerk ist genau dann fertig erschaffen wo man nichts hinzufügen kann und auch nichts wegnehmen darf.

Ich machs noch einfacher fürs Verständnis:
https://www.mudandleaves.com/store/p431 ... 0ml__.html
Ein 3-legged Shuiping Teapot. Er hat nicht 4 Beine sondern nur 3 weil er kein viertes Bein braucht. Würde man jedoch eines der drei Beine entfernen dann fällt er um, er verliert seine Balance und kann nicht mehr stehen. Würde man den Henkel entfernen dann könnte man ihn nicht mehr halten ohne sich die Finger zu verbrennen. Hätte er keinen Deckel dann kann er nur noch schlecht Wärme speichern. Hätte er keinen spitzen Ausguss dann würde die Hälfte daneben gehen und hätte der Deckel keinen Knauf dann könnte man ihn nur mühsam anheben. Es ist ein schlichtes und minimalistisches Design, hat alles was es braucht und kein bischen mehr als das, somit ist es als Kunstwerk vollendet. Man könnte es noch verzieren aber das ist dann der eigene individuelle Fingerabdruck, wo auch wieder der Künstler die Harmonie sucht wo er nichts mehr hinzufügen kann aber auch nichts fehlt für die schlichte und dennoch ausdruckstarke Vollendung dieses Kunstwerks.

Ach ja, dieser Pot ist eine minderwertige Arbeit, habe lediglich das erstbeste Bild genommen als Beispiel. Ich habe ein viel hochwertigerer Shuiping von einem Jungmeister. Ich habe auch schon 3000 CHF teure Meisterpots in der Hand gehabt aber für die private Sammlung wars mir zu teuer.

Es gibt auch Künstler die machen fast nur geometrische Formen, diese Formen sind genau so in einer Harmonie erschaffen dass man nicht einmal eine einzige Linie verschieben darf um das Kunstwerk nicht zu ruinieren, es gibt also eine Art "süssen Spot" der die optimale Harmonie darstellt, hier kann man nichts verändern, nichts mehr wegnehmen und auch nichts hinzufügen.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 17 Sep 2019 21:46

fifi hat geschrieben:Zum mensch was er macht/tut. Fazit inzwüsche zu Gottesstatus (Gentechnick/Biomechanik und so Züügs) ufgschiede, aber immer no kein Plan was er mache söll oder wos überhaupt grob söll anne gah. Immer mächtiger, schneller und keine weiss meh wos bremspedal isch. Rohstoff wird wohl nie usgha, bi jeder knappheit i de gischt. Forscher ab an tisch und e neui und oder effizienteri methode entwickled zum an rohstoff cho.

Die Gentechnik hat ihre Grenzen auch wenn es als grenzenlos dargestellt wird. Ein Genom ist viel komplexer als es uns gemeinhin verkauft wird, denn er ist nicht zweidimensional an Moleküle gekettet sondern dreidimensional, dazu gibt es noch eine epigenetische Ebene welche in der modernen Gentechnik praktisch ignoriert wird. Das ist aber nur wirklich von Belang wenn etwas sich selbst fortpflanzen soll. Dazu kommt noch dass der Doppelhelix konstant sich rechtsdrehend um die eigene Achse dreht. Das ist eine Dynamik die man nicht künstlich reproduzieren kann, wir verstehen ganz einfach die zugrunde liegende Dynamik nicht, können daher nur Moleküle ausschalten oder hinzufügen, was sowieso schon eine wahnsinnig teure Forschung war. Wer aber gerne Gott spielen möchte hat für alles immer Geld, denn Geld ist komplett irrational generierbar. Natürlich können wir auch Bruchteile/Bestandteile fremder Gene einfügen. Wobei ein genetischer Austausch in der Natur immer stattfindet, nur hat es natürliche Barrieren welche kritische Austauschprozesse unterbinden, ausser der Mensch sucht einen Weg um diesen natürlichen Schutzmechanismus auszuhebeln.

Was selten erwähnt wird ist auch die enorme Fehlerquote bei den manipulativen Veränderungen, selbst mit der besten Technologie, weil wir machen den Fehler alles nur auf eine einzige Zelle zu fokussieren, fügen es danach aber nicht mehr richtig zusammen und meinen dass die Natur den Rest übernimmt. Das tut sie aber nicht richtig weil die Natur ist nicht nur eine Zelle sondern sie ist alle Zellen in einem riesigen Umfeld. Jede einzelne Zelle interagiert mit den manipulierten Zellen: Was danach, wenn es erstmal in kompletter Interaktion mit der Natur steht, effektiv passiert kann sich niemand genau ausrechnen, die Komplexität ist für den menschlichen Geist einfach zu gross. Die Natur steht nicht still sondern ist sich ständig am entwickeln, während der Mensch diese Entwicklungen aber nur sehr bescheiden nachvollziehen oder voraussagen kann, dafür ist die Komplexität einfach zu gross. Es ist sicher OK wenn man in abgetrennten Laborbereichen etwas ausführt, dort können wir es noch unter Kontrolle halten, aber in der freien Natur ist fertig lustig... dort wird es uns entgleiten, wie diese Veränderungen genau einwirken weiss keiner, nicht einer.

Die modernen Hybrid-Züchtungen werden leider auch alle nur von der materialistischen Ebene aus betrachtet. Also z.B. wieviel Fleisch gibt es pro kg Soya... und natürlich sollte das Fleisch gut essbar sein. Das sind jedoch keine vitale und eigenständige Züchtungen, in fast allen Fällen müssen sie massiv mit Chemie aller Art behandelt werden damit es lebensfähig ist, d.h. Züchtungsindustrie, Pharma und Chemieindustrie werkeln Hand in Hand. Es ist zwar richtig dass diese Hybridpflanzen in Monokultur teilweise erstaunlich hohe Krankheitsresistenz aufweisen, denn dazu wurden sie geschaffen um in diesem Format optimal zu funktionieren. Sobald eine nicht-hybridisierte Pflanze, also samenfest, in einer natürlichen Mischkultur mit vielen anderen Pflanzen sich befindet werden die samenfesten Pflanzen allerdings so robust dass sie hier die besten Hybriden übertreffen können. Das Hauptübel für Krankheiten sind Monokulturen und schlechte Haltungen, welche nur dazu geschaffen wurden aufgrund Quantität und Profit.

Habe auch schon Auswilderungsversuche von uralten Kulturpflanzen (Pro Spezie Rara u.a.) unternommen und diese Kulturpflanzen waren dort ohne jede Pflege, keine Dünger oder Pestizide, im grössten Dickicht gewachsen... es war wunderbar anzusehen wie selbstständig diese Pflanzen dort sich mit der Natur verbunden haben. Wären es irgendwelche Gentechtomaten gewesen dann wären sie vermutlich aufgrund fehlendem Dünger, Schädlingsfrass oder fehlende Pestizide eingegangen. Diese Hybriden sind nicht zur Interaktion fähig und wurden auch nur zu einem Zweck erschaffen; Plantagen-Massenproduktion wo sie enorm Chemie und Dünger benötigen und dazu Boden und Grundwasser belasten. Ja, diese Hybridpflanzen sind zwar enorm produktiv (Ertrag pro m2 Boden), allerdings nur in einem ganz eng gesteckten Design welches der Mensch erschaffen hat. Sobald sie sich längere Zeit ausserhalb dieses Designs bewegen versagen sie als Pflanzen komplett... und verseuchen schlimmstenfalls noch das Umfeld mit unbrauchbaren Genen.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Herr Rossi » 18 Sep 2019 03:53

Ich finde das Thema hed es eigets Topic verdient.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon evo » 18 Sep 2019 06:26

De ribit isch kei philosoph, vielmeh erinner är mi an dick und doof. Und das in einere person.
Am beschte ine juttesagg packe, ufm dorfplatz ufhänge und alli kinder de sagg lo traktiere mit holzbängel.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 18 Sep 2019 19:42

Achso ja, das ist der berühmte Dorftrottel, der ganz in Bünzlimanier noch dezentral und in Kuhdörfern von echten Bengeln "gebengelt" wird. Ich kenne sogar ein Kuhdorf da haben es die von Erwachsenen abgerichteten Bengeln dem Lehrer so per Mobbing gegeben dass dieser Lehrer sich im Klassenzimmer erhängte und im Abschiedsbrief sich noch entschuldigte "ein schlechter Lehrer gewesen zu sein". Ist alles passiert, gleich hier in der Schweiz, allerdings spricht kaum einer darüber.
Zuletzt geändert von Ribit am 18 Sep 2019 19:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon thaeye » 18 Sep 2019 19:48

Ribit hat geschrieben: Ist alles passiert, gleich hier in der Schweiz, allerdings spricht kaum einer darüber.
komplott?
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Herr Rossi » 18 Sep 2019 19:48

Hed üse 5. Klass Parallelklasslehrer au probiert, mit ere Rasierklinge. Was seid das jetz us? Machsch es nöis Topic über Suizid? Wenn machsch es nöis Topic?
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon thaeye » 18 Sep 2019 19:49

oise isch amigs igschlafe und gschichtlehrerin gspoizt bim rede
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Ribit » 18 Sep 2019 19:51

Grundsätzlich darf ein Lehrer nicht intelligenter als seine Schüler sein, ist er es trotzdem, also ein echter Besserwisser, dann kanns böse enden. Aber selbst wenn es ein Schüler mal tatsächlich besser weiss dann könnte auch mal dieser Schüler gemobbt werden, direkt vom Lehrer. Leider haben wir als Gesellschaft häufig Achtsamkeit, Respekt und Ehrenhaftigkeit voreinander verloren... und fokussieren immer nur auf unser Ego anstatt auf das Miteinander.
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Re: Eigene philosophische Inhalte (Fokus auf Eigen)

Beitragvon Herr Rossi » 18 Sep 2019 20:04

So jetz stimmts
Ribit hat geschrieben:Grundsätzlich sollte ein Lehrer intelligenter als seine Schüler sein, ist er es nicht kann es böse enden.
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